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Opinion

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What Goes Around Comes Around

23. April 2017

„Mind your thoughts, as they become your words. Mind your words, as they become your actions. Mind your actions, as they become you.“  – Buddha

 

Karma. Jeder glaubt daran. Irgendwie. Sei es das typische „wenn du an schlechte Sachen denkst, werden auch nur schlechte Sachen passieren“ oder „wir denken nur an das positive“.

Wenn man keine Gedanken an irgendwelche schlechten Dinge verschwendet, die einem passieren könnten, werden sie auch nicht so schnell passieren, denn Gedanken ziehen an, oder?

Wenn man viel an einen Menschen denkt, dann läuft er einem immer dann auch über dem weg, oder?

Ist es andererseits nicht egoistisch zu glauben, dass wenn man selber nur Gutes getan hat, dies auch irgendwann zurückbekommen wird? Oder das wenn einem so viel schlechtes passiert ist, sich irgendwann das Blatt wendet?

Menschen, die immer gemein zu anderen sind und nie ein gutes Wort sagen, erhalten kein positives Feedback. Das ist nunmal so. Aber ist es wirklich das Karma das dafür sorgt, dass man dann nichts Gutes zurück bekommt, weil man auch nichts Gutes geleistet hat? Oder ist es einfach die Projektion, die man selbst durch seine Taten von anderen Menschen bekommt. Wenn jemand nur an Gutes denkt, fallt das überhaupt möglich ist, hat er keinen Platz mehr in seinen Gedanken für Schlechtes. Das mag stimmen. Aber ist es nicht eigentlich so, dass jemand durch seine Taten auch dessen Konsequenzen bestimmt und wir diesem Phänomen nur einen Namen gegeben haben.

 

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Wer bin ich?

21. April 2017

„Plant your own garden and decorate your own soul instead of waiting for someone who bring you flowers.“ 

 

Dieses Zitat sagt soviel aus, dass man selber Sachen unternehmen und sich selber verwirklichen soll und dazu am besten noch selber finden soll. Wir wollen herausfinden wer wir selber eigentlich sind und nicht noch viele andere Fremde versuchen wollen zu verstehen und hinter deren Fassade zu schauen. Nein. Hinter die eigene Fassade schauen zu wollen und sich selber finden. Irgendwo. Die einen machen dazu Yoga und Meditieren. Die innere Mitte finden, heißt es.

Die anderen packen ihre Backpacks und machen eine Asien-Tour, um sich bei all den anderen Touristen, die das selbe vor haben, selber zu finden und durch die Nächte zu tanzen.

Jedoch verstehe ich nicht was sich das Abend für Abend volllaufen lassen und dazu in fremde Kulturen zu reisen, mit dem sich selber finden zu tun haben soll.

Wir alle möchten dazu lernen, uns weiter bilden und Erwachsener werden, keine Frage.

Aber was können wir wirklich tun um zu verstehen, wer wir selber sind? Was sind unsere eigentlichen Träume? Oder ist all das, wo wir denken, dass wir es wollen, uns nur auf den Social Media Kanälen vorgelebt? Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, unseren Vorbildern nachzueifern, jedes neue Bild gesehen zu haben, was diese online stellen, anstatt zu verstehen, was wir selber eigentlich wollen. Wenn wir das wissen, wer wir sind, machen wir uns auf die Suche nach richtigen, realen Menschen, die echte Projekte aufgebaut haben und reale Wünsche haben.

Wir finden echte Vorbilder und echte Sachen, Menschen die uns interessieren und lassen uns von realen Erfahrungen berichten. Und das ist aufregend und neu. Und dann können wir anfangen, nach all dem Input den wir bekommen haben, etwas umzusetzen. Dazu müssen wir uns aber erst im klaren sein, was wir überhaupt machen wollen, um uns selbst zu verwirklichen.

Im Gegensatz zu früher, fliegen wir auf einmal in fremde Kulturen, um das gewohnte zu umgehen und neue Sachen zu sehen und anzunehmen. Verlassen das Haus, um nicht alleine zu sein. Unternehmen immer mehr, um die damaligen Fehler zu vergessen und zu überspielen.

Aber die Menschen, mit denen wir uns umgeben, können uns nicht die Fragen beantworten, wer wir sind und was wir machen möchten. Sie können uns nicht sagen, wie es tief in uns aussieht und was uns wirklich bewegt etwas zu tun. Also müssen wir uns, um all das durchführen zu können wirklich fragen, wer wir eigentlich sind. Und was wir erreichen wollen.