Opinion

What Goes Around Comes Around

23. April 2017

„Mind your thoughts, as they become your words. Mind your words, as they become your actions. Mind your actions, as they become you.“  – Buddha

 

Karma. Jeder glaubt daran. Irgendwie. Sei es das typische „wenn du an schlechte Sachen denkst, werden auch nur schlechte Sachen passieren“ oder „wir denken nur an das positive“.

Wenn man keine Gedanken an irgendwelche schlechten Dinge verschwendet, die einem passieren könnten, werden sie auch nicht so schnell passieren, denn Gedanken ziehen an, oder?

Wenn man viel an einen Menschen denkt, dann läuft er einem immer dann auch über dem weg, oder?

Ist es andererseits nicht egoistisch zu glauben, dass wenn man selber nur Gutes getan hat, dies auch irgendwann zurückbekommen wird? Oder das wenn einem so viel schlechtes passiert ist, sich irgendwann das Blatt wendet?

Menschen, die immer gemein zu anderen sind und nie ein gutes Wort sagen, erhalten kein positives Feedback. Das ist nunmal so. Aber ist es wirklich das Karma das dafür sorgt, dass man dann nichts Gutes zurück bekommt, weil man auch nichts Gutes geleistet hat? Oder ist es einfach die Projektion, die man selbst durch seine Taten von anderen Menschen bekommt. Wenn jemand nur an Gutes denkt, fallt das überhaupt möglich ist, hat er keinen Platz mehr in seinen Gedanken für Schlechtes. Das mag stimmen. Aber ist es nicht eigentlich so, dass jemand durch seine Taten auch dessen Konsequenzen bestimmt und wir diesem Phänomen nur einen Namen gegeben haben.

 

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1 Comment

  • Reply Bablofil 13. Mai 2017 at 22:16

    Thanks, great article.

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